SEO-Experiment: Unterstützt Google Subdomains?

In der Welt der Suchmaschinenoptimierung werden oft Experimente durchgeführt, und ein solcher Test, der von einem großen Online-Shop durchgeführt wurde, lieferte interessante Ergebnisse.

Ein Shop mit einer umfangreichen Datenbank von rund 200.000 Seiten sowie 30 regionalen Subdomains beschloss, versuchsweise Produktkarten auf einer der Subdomains zu öffnen. Zur beschleunigten Indexierung wurden spezielle Tools verwendet, um Seiten an die Suchmaschine zu senden. Ergebnis: Nach einem Monat verdoppelte sich der Traffic auf der experimentellen Subdomain! Es stellt sich also die Frage: Ist es möglich, dass Google begonnen hat, Subdomains zu bevorzugen?

Analyse des Experiments:

  • Produktkarten: Google bevorzugt strukturierte Daten. Durch die Veröffentlichung von Produktkarten erhielt die Suchmaschine mehr Informationen zu den Produkten, was deren Anzeige in den Suchergebnissen verbesserte und mehr Nutzer anziehen konnte.
  • Verwendung der Indexierungs-API: Dieses Tool ermöglichte es, den Prozess der Indexierung neuer Seiten erheblich zu beschleunigen, was zu schnellen Ergebnissen beitrug.
  • Regionale Subdomain: Möglicherweise war der Anstieg des Traffics auf eine verbesserte lokale SEO-Optimierung zurückzuführen. Google könnte den regionalen Zweck einer Subdomain besser erkennen und ihn Nutzern in dieser Region anzeigen.

Lohnt sich der Umstieg auf Subdomains?

Trotz der positiven Ergebnisse des Experiments sollte man keine voreiligen Schlüsse ziehen. Subdomains haben sowohl ihre Vor- als auch Nachteile:

Vorteile:

  • Verbesserung der lokalen SEO: Subdomains können für die Werbung in bestimmten Märkten oder Regionen nützlich sein.
  • Flexibilität: Mithilfe von Subdomains können Sie separate Websites mit einzigartigem Design und einzigartiger Funktionalität für verschiedene Geschäftsbereiche oder Regionen erstellen.

Mängel:

  • Schwierigkeiten im Management: Die Pflege mehrerer Subdomains kann zeitaufwändig sein, insbesondere wenn es viele davon gibt und diese besondere Aufmerksamkeit erfordern.
  • Aufsprühen der Referenzmasse: Der Linkjuice wird zwischen der Hauptdomain und den Subdomains verteilt, was die Autorität einzelner Bereiche der Website schwächen kann.

Schlussfolgerungen:

Das Experiment zeigte, dass die Verwendung von Subdomains in Kombination mit schnelleren Indexierungstools und strukturierten Daten zu einem erheblichen Traffic-Wachstum führen kann. Bevor Sie jedoch auf Subdomains umsteigen, ist es wichtig, die Vor- und Nachteile sorgfältig abzuwägen und eigene Tests für Ihre Website durchzuführen.

Empfehlungen:

  • Führen Sie A/B-Tests durch: Vergleichen Sie die Effektivität der Verwendung von Subdomains und Unterordnern auf Ihrer Website.
  • Optimieren Sie strukturierte Daten: Verwenden Sie schema.org-Markup für Produktkarten und andere Elemente.
  • Verwenden Sie Indizierungstools: Beschleunigen Sie den Prozess der Indizierung neuer Seiten über die entsprechenden APIs.
  • Ergebnisse analysieren: Überwachen Sie Änderungen im Traffic und im Suchranking.

Vergessen Sie nicht, dass SEO ein Prozess des ständigen Experimentierens und Testens ist. Was für eine Website funktioniert, funktioniert möglicherweise nicht für eine andere. Das Wichtigste ist, die für Ihr Unternehmen passenden Lösungen zu testen und zu finden.

Wenn Sie Fragen haben oder Beratung zum Thema SEO benötigen, schreiben Sie dem SEO-Studio „SEO COMPUTER“ per E-Mail info@seo.computer.

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