Vor- und Nachteile von CNC-Filtern für Online-Shops aus SEO-Sicht

Mit CNC-Filtern (Human Readable URL) können Sie Seiten für enge Produktkategorien erstellen und so den Traffic steigern. Bei falscher Konfiguration können sie jedoch zu SEO-Problemen führen. Sehen wir uns an, wie Sie CNC-Filter so einsetzen können, dass Ihr Online-Shop davon profitiert.

Jede Seite einer Website hat das Potenzial, Traffic zu generieren, und die Erweiterung der Struktur der Ressource ist eine bewährte Möglichkeit, den Shop-Traffic zu steigern. Das Erstellen von Seiten, die genau den Suchanfragen der Benutzer entsprechen, führt in der Regel zu besseren Ergebnissen.

Typischerweise werden Seiten manuell erstellt: Die beliebtesten Produktanfragen werden ausgewählt und der entsprechende Inhalt wird der Website hinzugefügt. Allerdings hat diese Methode zwei Nachteile:

  • es ist arbeitsintensiv und erfordert erhebliche Kosten;
  • Ein nicht systematischer Ansatz kann die Struktur der Website stören.

In manchen Nischen kann die Zahl der relevanten Suchanfragen Tausende erreichen. In solchen Fällen kann es sein, dass die Website nicht immer bei den richtigen Suchanfragen rankt, da relevante Inhalte möglicherweise auf verschiedene Seiten verstreut sind.

Am Beispiel eines großen Online-Shops zeigte sich, dass Nutzer oft nach Suchanfragen wie „Rabatt auf Produkt + Kategorie + Marke“ suchen, die Seite aber nur einen allgemeinen Bereich mit Aktionen hat. Diese Seite wurde schlecht indiziert, da sie irrelevante Produkte enthielt.

Filter helfen

Viele Online-Shops verwenden Filter, um Besuchern das Auffinden von Produkten zu erleichtern. Sie können Ihre Auswahl beispielsweise nach Farbe, Marke, Preis oder Produkteigenschaften einschränken. Allerdings schließen Webmaster häufig Seiten mit Suchmaschinenfilterergebnissen, aus Angst, dass Google oder Yandex sie als technischen Spam wahrnehmen könnten.

Die Verwendung von CNC-Filtern hat den Vorteil, dass die URLs der Seiten bei korrekter Konfiguration sowohl für Benutzer als auch für Suchmaschinen verständlicher werden. Auf diese Weise können Sie Seiten für verschiedene Kombinationen von Produkten und deren Eigenschaften erstellen und so mehr Suchanfragen abdecken.

Beispielsweise können Sie für die Kategorie „TV“ Seiten generieren, die den Suchanfragen „LG 32“ TV“ oder „32“ TV“ entsprechen. Dadurch ist es möglich, mit minimalen Kosten mehrere Landingpages zu erstellen.

Wo Rosen sind, sind Dornen

Allerdings kann der Einsatz von CNC-Filtern auch zu Problemen führen:

  • Einige Regeln zur Generierung von Meta-Tags und Überschriften berücksichtigen möglicherweise nicht alle Funktionen, weshalb die Überschriften umständlich oder zu lang sind.
  • Filter können das Crawling-Budget von Suchmaschinen überfordern und die Indexierung wichtigerer Seiten verlangsamen.
  • Nicht alle Filterkombinationen werden von den Benutzern nachgefragt, was dazu führt, dass leere Seiten entstehen, die keinen Traffic generieren.
  • Wenn die Filter nicht richtig konfiguriert sind, findet die Suchmaschine möglicherweise Seiten mit einer Mindestanzahl an Produkten, was sich negativ auf das Ranking auswirkt.

Zu viele Seiten mit unzureichendem Inhalt können zu niedrigeren Suchrankings führen. Daher ist es wichtig, ein Gleichgewicht zwischen Quantität und Qualität der erstellten Seiten zu finden.

Der Teufel steckt im Detail

CNC-Filter können für Standorte mit einem kleinen Lagerbestand eine Herausforderung darstellen. In diesem Fall erzeugen sie halbleere Seiten, was Verhaltensfaktoren wie die Verweildauer auf der Website und das Verlassen der Seite verschlechtert. Dies wiederum kann in den Augen der Suchmaschinen zu einer schlechteren Seitenqualität führen.

Für große Standorte mit einem vielfältigen Bestand können CNC-Filter ein wirksames Werkzeug sein. Es ist jedoch wichtig, nicht alle Seiten zur Indexierung zu öffnen. Es ist besser, die Einrichtung einem SEO-Spezialisten anzuvertrauen, der Seiten mit einer geringen Anzahl von Produkten oder solchen, die keinen Traffic bringen, ausschließen kann. Sie sollten außerdem die korrekte Bildung von URLs konfigurieren und Indexierungsregeln festlegen, damit Suchmaschinen nur Seiten sehen, die für Benutzer nützlich sind.

Wo bekommt man einen CNC-Filter?

Höchstwahrscheinlich ist auf Ihrer Website bereits ein CNC-Filter verfügbar, wenn Sie ein beliebtes CMS für Online-Shops verwenden. Plattformen wie 1C-Bitrix, OpenCart und andere unterstützen bereits die Produktfilterung. Sie müssen lediglich die Funktionalität an die spezifischen Anforderungen Ihres Shops anpassen. In anderen Fällen, wenn ein solcher Filter nicht verfügbar ist, können Sie ihn entweder selbst entwickeln oder eine fertige Lösung auf CMS-Marktplätzen erwerben.

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